Systemisches Insttitut Volkmar Abt

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Systemische Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung als zirkuläre Kontextgestaltung

Systemische Organisationsentwicklung berücksichtigt den prozessgestaltenden Gesamtkontext der Organisation und regt die Kompetenzen und Entwicklungspotenziale der Mitglieder und Teams an, welche wiederum auf die Organisation zurückwirken. Die Reflektion dieser Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven bildet die Grundlage jeder lernenden Organisation: Lernen ist unvermeidlich.

Abbildung 1

Regeln regeln

Systemische Entwicklung und Beratung betrachtet die jeweilige Organisationskultur auf dem Hintergrund des spezifischen (vielfach unbewusst wirkenden) Regelwerks zum  Umgang miteinander.

Abbildung 2Top

Die expliziten und impliziten Regeln „organisieren“ die menschlichen Verbindungen und bringen eine Organisationskultur hervor, die dann wiederum auf die Regeln Einfluss nimmt und somit eine rekursive Zirkularität hervorbringt. Die Veränderung einer kleinen Regel kann so eine Vielzahl von Veränderungen nach sich ziehen. Machen Sie als Führungskraft doch einmal folgendes Gedankenspiel: Was würde wohl passieren, wenn Sie das nächste Meeting mit den Worten eröffnen: „Heute setzt sich jeder von Ihnen auf einen anderen, als den gewohnten Platz“ oder: „Nach jedem abgearbeiteten TOP wechseln wir heute die Plätze“. Diese „Bewegungen“ könnten bereits dafür sorgen, dass neue „Blickwinkel“ entstehen.Top


Test “State of Change”

Wenn Sie sich gerade auf dieses Gedankenspiel eingelassen haben, so könnten sie bereits „in Ihnen selbst“ etwas über Ihre Unternehmenskultur im Umgang mit „Change“ erfahren haben.
Machen Sie nun folgenden „Test“ zum „State of Change“ Ihrer Organisation:
Je nachdem welche Gedanken ihnen gerade kamen („Ja, das könnte neuen Schwung bringen...“/ „Dummes Zeug, das sorgt viel zu sehr für Unruhe....“) könnten Sie sich nun zwischen den beiden Polen der Skala einordnen:Top


Veränderung unerwünscht Veränderung erwünscht
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10

  • Bei welcher Zahl würden Sie sich einordnen?
  • Welche Anhaltspunkte gibt es, die diese Zuordnung rechtfertigt?
  • Angenommen, Sie würden sich weiter vorne oder weiter hinten eintragen:
  • Welchen Vorteil hätte es, wenn Sie sich weiter in Richtung 10 eintragen würden?
  • Welchen Nachteil hätte es, wenn Sie sich weiter in Richtung 10 eintragen würden?
  • Welchen Vorteil hätte es, wenn Sie sich weiter in Richtung 0 eintragen würden?
  • Welchen Nachteil hätte es, wenn Sie sich weiter in Richtung 0 eintragen würden?Top

Reflektion

Nehmen Sie sich nun einige Minuten Zeit, um über folgende Fragen nachzudenken:
  • Was glauben Sie, haben Sie jetzt über vorhandene Regeln in Ihrer Organisation erfahren?
  • Welche förderlichen Regeln gibt es?
  • Welche hemmenden Regeln gibt es?
  • Angenommen, Sie würden förderliche Regeln noch weiter ausbauen, was fällt Ihnen dazu ein?
  • Angenommen, Sie würden hemmende Regeln verändern, mit welcher Regel würden Sie beginnen?
  • Und was wären mögliche Auswirkungen?
  • Welche neue Regel müssten Sie etablieren, damit es möglichst erwünschte Auswirkungen gibt?





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