Programmpunkte 2026 / 2027

Empathie, Mitgefühl und Abgrenzung – zwischen Hin- und Hergerissensein…

Für alle psychosozialen Fachkräfte, die mit innerer Klarheit und gesunder Position zwischen Einlassen und Abgrenzen für ihren Klient*innen ein hilfreiches Gegenüber sein wollen.

Aufgrund der guten Resonanz auf den ersten Workshoptag 2026 hat Babette Schöningh die Anregungen und Wünsche nach „Mehr davon…!“ freudig aufgegriffen und nun weitere Inhalte geplant für einen 2-Tages-Woskhop.

Viele Fachkräfte erleben in ihrer Arbeit ein Dilemma zwischen dem Pol des sehr empathischen sich Einlassens auf einen Menschen in Not und dem Pol des sich selbst oft harten schützenden Abgrenzens bei zu viel Leid. Zu viel Empathie mit dem Leid eines anderen kann uns innerlich besetzen und uns z.B. nicht schlafen lassen und als „Notbremse“ wählen wir dann oft eine harte Abgrenzung, welche Empathie nur noch schwer zulässt. Dies hilft weder uns selbst noch unserem hilfesuchenden Gegenüber und die Tragfähigkeit der professionellen gerät leicht ins Wanken. Beides ist keine gute Dauerlösung.

Dieser Workshop vermittelt Grundlagen zum Wissen über Spiegelneuronen, Empathie und Mitgefühl im Kontext psychosozialer Beratung, Therapie und Coaching. Wie kann empathische und gesunde Abgrenzung im professionellen Kontakt in verschiedenen Fachrollen gelingen?

Die Veranstaltung versteht sich als Einladung, die eigene rollenadäquate, professionelle Haltung zu reflektieren und zu stärken, damit professionelles Handeln mit innerer Klarheit und haltgebendem Kontakt zum Gegenüber gestaltet werden kann.


Schwerpunkte

  • Theoretische Impulse aus der Forschung
  • Professionelle Präsenz und freundliche, klare Abgrenzung
  • Praktische Übungen und Selbsterfahrungselemente
  • Auseinandersetzung mit praxisnahen Situationen
  • Integrationsarbeit in die eigene Praxis

Termin

24.06. – 25.06.2027
Jeweils 09:00 – 17:00 Uhr

Gebühr

Euro 340,-

Leitung

Dr. Babette Schöningh

Zur Anmeldung >>